Noir Cuisine: Das Porträt eines Raums

Noir Cuisine: Das Porträt eines Raums

19 June 2026

Manche Orte haben eine Atmosphäre, die man schwer in Worte fassen kann. Das Noir Cuisine in der Tübinger Straße in Stuttgart ist so ein Ort. Ein vietnamesisches Restaurant, dass durch sein reduziertes, dunkles Design heraussticht und trotzdem eine Wärme zu kreieren scheint, die man sonst nirgends erlebt. Man sitzt dort anders als in den meisten Restaurants. Man hat das Gefühl, präsenter im Moment zu sein und die Essenserfahrung und die Gespräche einfach intensiver wahrzunehmen. Wie diese Atmosphäre entstanden ist, was hinter dem Konzept steckt und wie man in einem so außergewöhnlichen Raum das Gefühl erzeugt, zu Hause zu sein, das wollten wir mit diesem Dokumentarfilm festhalten.

Dafür haben wir den Besitzer, einen der verantwortlichen Architekten von HDG Architekten und den Küchenchef interviewt und sind dabei tief in das eingetaucht, was diesen Ort so besonders macht.

Kein Image- oder Werbefilm, sondern eine inhaltlich ambitionierte Short Documentary, die versucht, einem Ort gerecht zu werden, der diese Aufmerksamkeit verdient.

Ein Projekt, das wir vollständig aus eigener Initiative und mit eigenem Budget umgesetzt haben, was ohne unser hoch engagiertes Team natürlich nicht möglich gewesen wäre.

Das Team

Die Regie und den Schnitt habe ich, David Ettel, übernommen. Hinter der Kamera stand Richard von Boetticher, der meine Vision des Films von Anfang an verstanden und visuell konsequent umgesetzt hat. Maren Starke übernahm als Gaffer und AC die Lichtgestaltung und hat dabei besonders in den Interviews wirklich hochwertige Lichtszenarien kreiert, die dem Film eine ganz eigene visuelle Qualität geben. Lauren Fritz sorgte am Set dafür, dass die Stimmen der Interviewpartner sauber und klar eingefangen wurden, eine Arbeit, die man im Ergebnis deutlich hört. Luisa Saal unterstützte tatkräftig als Assistant Editor. Den kompletten Score und das Sounddesign hat Max Weise selbst komponiert und teilweise sogar selbst eingespielt, was dem Film eine Klangwelt gibt, die ihn noch mal auf ein ganz neus Level hebt. Die Titles stammen von Laurenz Jaensch, der die Essenz des Films in dessen Gestaltung eingefangen hat und so ist am Ende ein Projekt entstanden, auf das wir ganz besonders stolz sind.

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